Über mich
Servus, ich bin Melissa!
Ich bin 25 Jahre alt, Sozialpädagogin, tierschutzrechtlich geprüfte Hundetrainerin und lebe gemeinsam mit meinen beiden Hunden Aiko und Mailo im Rupertiwinkel, direkt vor den Toren des Chiemgaus.
Hunde begleiten mich inzwischen seit vielen Jahren – und aus einer großen Leidenschaft wurde irgendwann mehr: Chiemgaupfoten.
→ Foto von mir mit Aiko & Mailo
Von der Leidenschaft zur Profession
2015 erfüllte sich mit Aiko mein lang ersehnter Traum vom eigenen Hund. Dass er mir einmal so viel über Hunde und ihre unterschiedlichen Bedürfnisse beibringen würde, wusste ich damals natürlich noch nicht.
Aiko hat mich von Anfang an vor die ein oder andere Herausforderung gestellt. Besonders Begegnungen mit anderen Hunden waren für uns lange nicht selbstverständlich und haben mich dazu gebracht, genauer hinzusehen: Warum verhält er sich so? Was braucht er in diesen Situationen – und wie kann ich ihn dabei unterstützen?
Genau diese Fragen waren letztendlich der Anfang davon, mich immer intensiver mit Hundeverhalten, Körpersprache und Training auseinanderzusetzen.
2020 kam Mailo dazu – ein Tierschutzhund, der in seinem bisherigen Leben nur wenig kennenlernen durfte. Ängste, Unsicherheit und teilweise auch Panik gehörten anfangs zu unserem Alltag. Mit ihm habe ich noch einmal auf eine ganz andere Art gelernt, wie wichtig Geduld, Verständnis und vor allem individuelle Lösungen sind.
Heute sind die beiden nicht nur meine eigenen Hunde, sondern auch ein ziemlich großer Teil davon, warum ich den Weg zur Hundetrainerin eingeschlagen habe.
→ Einzelbilder von Aiko & Mailo
Hundetraining trifft Soziale Arbeit
Hundetraining bedeutet für mich nicht nur, den Hund zu betrachten. Denn am anderen Ende der Leine steht immer auch ein Mensch – mit seinem eigenen Alltag, seinen Erfahrungen, Möglichkeiten und manchmal auch Unsicherheiten.
Genau hier treffen für mich meine beiden beruflichen Welten aufeinander: Hundetraining und Soziale Arbeit.
Mir ist wichtig, nicht einfach einen fertigen Trainingsplan über ein Mensch-Hund-Team zu stülpen. Ich möchte gemeinsam herausfinden, was hinter einem Verhalten steckt und welche Lösungen sich tatsächlich in den jeweiligen Alltag integrieren lassen.
Besonders im Assistenzhundetraining verbinden sich diese beiden Bereiche für mich noch einmal auf eine ganz besondere Weise.
Meine Trainingsphilosophie
Hunde sind keine Roboter – und Hundetraining funktioniert nicht nach Schema F.
Jeder Hund bringt seinen eigenen Charakter, seine Erfahrungen, Bedürfnisse, Stärken und manchmal auch seine ganz persönlichen Baustellen mit. Genauso individuell sollte auch das Training sein.
Mir geht es nicht darum, unerwünschtes Verhalten einfach nur abzustellen oder einen Hund möglichst perfekt „funktionieren“ zu lassen. Vielmehr möchte ich verstehen, warum ein Verhalten entsteht, und gemeinsam einen Weg finden, der für Mensch und Hund funktioniert.
Dabei sind mir ein respektvoller und fairer Umgang, klare Kommunikation und ein alltagstaugliches Training besonders wichtig. Methoden und Trainingswege werden individuell ausgewählt und an das jeweilige Mensch-Hund-Team angepasst.
Denn Fortschritt sieht nicht bei jedem Hund gleich aus. Manchmal sind es gerade die kleinen Veränderungen, die im gemeinsamen Alltag einen riesigen Unterschied machen.
Mein Ziel ist kein perfekter Hund – sondern ein Mensch-Hund-Team, das sich gegenseitig besser versteht und gemeinsam einen guten Weg findet.
Und dann wäre da noch die Fotografie …
Neben dem Hundetraining gehört inzwischen auch die Hundefotografie zu Chiemgaupfoten.
Am liebsten fotografiere ich Hunde so, wie sie wirklich sind: beim Rennen, Spielen und Erkunden, aber genauso in den kleinen, ruhigen Momenten dazwischen.
Dabei muss kein Hund perfekt sitzen, minutenlang stillhalten oder ständig in die Kamera schauen.
Vielleicht passen Hundetraining und Hundefotografie für mich gerade deshalb so gut zusammen: In beiden Bereichen geht es mir darum, den einzelnen Hund wirklich zu sehen.
→ Foto von mir beim Fotografieren
Mein Weg & meine Qualifikationen
Soziale Arbeit
April 2022 – September 2025
Bachelor of Arts – Soziale Arbeit
Von April 2022 bis September 2025 studierte ich Soziale Arbeit. Mein besonderes fachliches Interesse galt dabei der Arbeit mit Menschen mit psychischen Erkrankungen und dem sozialpsychiatrischen Arbeitsfeld.
Heute arbeite ich als Sozialpädagogin im sozialpsychiatrischen Kontext und bin damit weiterhin in genau dem Bereich tätig, der mich bereits während meines Studiums besonders interessiert hat.
Hundetraining & Assistenzhundetraining
November 2022 – November 2024
Ausbildung zur Hundetrainerin
Am 28.11.2022 begann ich meine Ausbildung zur Hundetrainerin bei der ATN – Akademie für angewandte Tierpsychologie und Tierverhaltenstraining. Am 24.11.2024 schloss ich diese mit bestandener Prüfung erfolgreich ab.
Direkt im Anschluss setzte ich meinen Ausbildungsweg im Bereich Assistenzhundetraining fort. Die Ausbildung zur Assistenzhundetrainerin absolviere ich derzeit noch und vertiefe damit einen Bereich, in dem sich meine beiden beruflichen Welten – Soziale Arbeit und Hundetraining – auf besondere Weise miteinander verbinden.
Zusätzlich verfüge ich über die tierschutzrechtliche Erlaubnis nach § 11 TierSchG für die gewerbsmäßige Tätigkeit als Hundetrainerin.
Fort- & Weiterbildung
Auch nach meiner Ausbildung hört das Lernen für mich nicht auf. Durch Seminare, Fortbildungen und Fachliteratur erweitere ich mein Wissen kontinuierlich und setze mich mit aktuellen Erkenntnissen rund um Hundeverhalten und Training auseinander.
Gerade in der Arbeit mit Mensch und Hund ist es mir wichtig, die eigene Arbeit immer wieder zu reflektieren, dazuzulernen und meinen fachlichen Werkzeugkoffer stetig zu erweitern.
Schön, dass du hier bist. 🧡
→ Foto von mir gemeinsam mit Aiko & Mailo
Ich freue mich darauf, dich und deinen Hund kennenzulernen – ganz egal, ob beim gemeinsamen Training oder vor meiner Kamera.